Theresa Prammer

Krimi und Komödie liegen nicht nur in der Fiktion nah beieinander. Es ist die Koexistenz des Seins, die auch Theresa Prammer zeit ihres Lebens prägt. Humor auf der Bühne, Spannung abseits davon. Ausgebildet an der Schauspielschule Krauss, hat sie über die Jahre mit Engagements am Burgtheater, in der Volksoper und der freien Szene für Aufsehen gesorgt. 2006 gründete sie mit ihrem Mann Joseph Prammer die Komödienspiele Neulengbach, die mit 2-Personen-Stücken begannen und mittlerweile ein 16-köpfiges Ensemble aufweisen. Doch neben all den aufregenden Theaterengagements, vielseitigen Kostümierungen und der spannenden Regiearbeit stieg auch die Leidenschaft zum geschriebenen Wort. Immer schon wollte Theresa Autorin sein. Geschichten erzählen und die Menschen in den Sog ihrer Fantasiewelt ziehen.

Aus Notizen wurde ein Manuskript, aus einem Manuskript das erste Buch. Einem kleinen Verlag in Stuttgart ist es zu verdanken, dass 2013 ihr Debütroman „Die Rettung der Regenwürmer“ erschien. Zwei Jahre später gelang ihr mit „Die Wiener Totenlieder“ endgültig der Sprung in die Belletristik-Oberliga. Für den Krimi um einen Serienmörder, der seine Opfer während der Vorstellung vor versammeltem Publikum in der Wiener Oper tötet, wurde sie mit dem Leo-Perutz-Krimipreis der Stadt Wien geadelt. Die Fortsetzungen „Mörderische Wahrheiten“ und „Die unbekannte Schwester“ folgten im Jahrestakt und etablierten sie endgültig in der schreibenden Szene. Mit „Auf dem Wasser treiben“ schlägt sie nun ein neues Kapitel in ihrer Karriere auf. Private Schicksalsschläge, Beziehungsdramen und die ewige Suche nach Verbindung und Zusammenhalt.  Eine Ode an die Vergänglichkeit der Liebe.