Mono & Nikitaman - Autonome Zone

Guten Morgen, es brennt wieder. Und genau genommen hat es seit 2018 nicht aufgehört zu brennen. Vielmehr hat der Feuersturm noch bedrohlichere Kreise gezogen, hat noch tiefere Gräben durch die Gesellschaft freigelegt und sich endgültig bis vor unsere Haustür ausgebreitet. Doch das ist für Mono & Nikitaman kein Grund, in Ohnmacht oder Selbstmitleid zu versinken, im Gegenteil. Monika Jaksch und Nick Tilstra strotzen vor Tatendrang, verspüren gerade jetzt das dringende Bedürfnis, das Saatgut der Utopie auf verbrannter Erde zu verstreuen. Es hat ihnen nie gereicht, zu wissen, was sie nicht wollen: gerade in den dunkelsten Krisentagen wollen sie Motor sein - für positive Energie, emanzipatorische Gedankenwelten und ein besseres Morgen.

Das neue Album »Autonome Zone« ist nicht zuletzt Resultat des Pandemie-bedingten Bühnenentzugs. In weiten Teilen ist es in einer Zeit der sozialen und räumlichen Isolation gewachsen und trotzdem - das definiert die DNA dieser Platte - für die Bühne gemacht. M&N haben darunter gelitten, dass ihnen entrissen wurde, wodurch sie sich im Kern definieren: das Rausfahren, der unbedingte Wunsch, den Leuten eine gute Zeit zu bescheren, das kollektive Konzerterlebnis. Der Albumtitel ist eine Hommage an »Temporäre Autonome Zone«, ein Buch von Hakim Bey, das Mono schon in ihren Jugendjahren inspiriert und begeistert hat. »Wir brauchen eine neue Musik«, heißt es darin, »total verrückt, aber lebensbejahend, rhythmisch subtil, aber kraftvoll und wir brauchen sie jetzt«. »Autonome Zone« ist im Prinzip genau das: ein Ausbruchs-Momentum, ein Soundtrack für Räume der Eigengesetzlichkeit, in  denen Menschen anders sein können, als sie es sonst sein müssen.

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https://shop.krasserstoff.com/monoundnikitaman


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