Mine - Hinüber

Keine Angst: „HINÜBER“ ist nicht die große Pandemie-Platte. Ein neues Album stand bei Mine eh an, obwohl „Klebstoff“ noch gar nicht so lange her ist. Sie hätte eh ein Jahr ohne eigene Tour gehabt. Was zum Teil daran lag, dass die Zeit davor sehr gut für sie lief. Dank „Klebstoff“ war sie beim Preis für Popkultur gleich in drei Kategorien nominiert, 2016 hatte sie diesen bereits als „Beste Künstlerin“ gewonnen. Ihre Tour war komplett ausverkauft, und – das unterschreiben wohl alle, die dort waren – eine durch und durch herzenswarme Angelegenheit. Etwas ungläubig lachend, erzählt sie: „2019 war wirklich das erste Jahr, in dem ich mal so viel verdient habe, dass sogar ein Polster da war.“ So hatte dieses komische Jahr also über Bande gespielt, trotzdem Einfluss auf ihre Arbeit: „Ich würde nie sagen, dass die Pandemie auch was Positives hat. Ich musste allerdings feststellen, dass ich mehr Luft hatte, weil eben alle Live-Sachen weggefallen sind. Ich habe also vielleicht mehr Arbeitszeit in dieses Album stecken können, als es normalerweise möglich gewesen wäre. Die Liebe zum Musikmachen und auch die Euphorie waren deshalb noch ein wenig krasser als sonst. Wobei das auch daran liegt, dass ich zwar immer schon viel selbst produziert habe, aber meine Skills von Album zu Album gewachsen sind. Es hat mir einen Kick gegeben zu merken, dass ich inzwischen komplett autark arbeiten kann, wenn ich will. Deswegen bin ich an diesen Liedern gefühlt so nah dran wie nie zuvor.“

Das Album erscheint am 30.04.21

Mine-Unfall



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