Datashock

Die Musiker: Künstlerkollektiv mit wechselnden Mitgliedern, gegründet 2003 in Saarloui

Die Musik: psychedelische (Krautrock-) Improvisatione

Wie es klingt? „Like a free-folk-informed update on Amon Düül“ (The Wire) / „A splendidly righteous motherfucker“ (Julian Cope über ihr Album „Pyramiden von Gießen“) / „Neo-Hippie-Spook-Folk“ (Eigenbeschreibung)

Die Pyramiden besichtigt, die Wüste durchquert, und jetzt? „Kräuter der Provinz“. Kiffen mit Edgar Reitz? Eine Hommage an die regionale Küche oder die Feier hinterwäldlerischer Herkunft gar? Natürlich nicht. Wie immer gilt: doppelter Boden hält besser und ein Kalauer am Tag die Kritik auf Abstand. Wie aber sich nähern oder erklären gar, was vor sich geht?

Datashock 2018: Achtzig Finger im Spiel, aber was wird gespielt? Spielen Datashock ihre Instrumente oder spielen die Instrumente Datashock? Es rappelt, rumst und pfeift – so viel steht fest. Hier spielt eine frei improvisierte Musik. Musik, die im Prozess und dem Ergebnis ein soziales Ereignis ist, das sowohl die individuelle Entfaltung als auch eine gemeinsame – mithin sogar ekstatische! – Erfahrung ermöglicht. Sheesh! Aber hallo! Kennt man schon? Na und, das kann ruhig noch mal gesagt werden! Warum auch nicht?!